Sankt Marien Kevelaer

Mit Maria

 

 

 

 Herzlich Willkommen!

Mit dieser Internetseite möchen wir Ihnen das Leben in unserer Pfarrgemeinde vorstellen. Vor allem aber wollen wir Ihnen zeigen: WIR SIND FÜR SIE DA!
Vielleicht entdecken Sie interessante Hinweise oder haben Fragen. Melden Sie sich gerne bei uns!

Mit herzlichen Grüßen 

Ihre Pfarrei St. Marien


Kontakt: 

Wallfahrtsleitung St. Marien

Kapellenplatz 35

47623 Wallfahrtsstadt Kevelaer

Tel.: 02832 / 93380

E-Mail: info@wallfahrt-kevelaer.de


 

Rahmenbedingungen für Gottesdienste

Reservierungen für Sitzplätze werden nicht vorgenommen.

 

Die Kevelaerer Wallfahrtsleitung weist nochmals darauf hin, dass am Kevelaerer Kapellenplatz ausschließlich die „Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für den NRW-Teil des Bistums Münster ab dem 1. Mai 2020“ gelten (https://www.bistum-muenster.de/fileadmin/user_upload/Website/Downloads/Bistum/BGV/Corona/2020-04-23-Rahmenbedingungen-Gottesdienste-Corona.pdf). Es gilt also z. B. keine Maskenpflicht in den Kirchen.

Alle Sitzplätze in den Kapellen und Kirchen am Kapellenplatz sind deutlich sichtbar markiert. Um die Abstandsregeln umzusetzen, sitzen die Gläubigen in der Regel alleine, höchstens aber zu zweit in einer Bank. Insgesamt stehen damit in allen Gotteshäusern nur etwa 15-20 Prozent der üblichen Sitzplätze zur Verfügung. Die anwesenden Ordner werden streng darauf achten, dass nicht mehr Menschen, als Plätze vorhanden sind, Einlass finden. 

Bei allen allgemeinen Gottesdiensten gibt es für diese verfügbaren Sitzplätze keine Voranmeldung oder Reservierungen, es gilt folglich die Regelung „wer zuerst kommt,…“. Die Wallfahrtsleitung bittet daher alle Gläubigen, sich an die Regeln zu halten und den Anweisungen der Ordner Folge zu leisten.

In den Kirchen und Kapellen gibt es derzeit nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, mit Familien bzw. Haushaltsgemeinschaften nebeneinander Platz zu nehmen. Sobald sich zum Beispiel zwei Gläubige nebeneinander an ein Bankende setzen, müssen die markierten Plätze an der anderen Bankseite und die Plätze in den Bänken davor und dahinter freigelassen werden, um die Abstandsregeln einzuhalten. In der Basilika ist das nur im Bereich des Mühlenportals in sehr eingeschränktem Umfang möglich. Die Wallfahrtsleitung bittet sehr darum, dass sich in allen anderen Bereichen der Kirche auch Familien und Haushaltsgemeinschaften einzeln auf die markierten Plätze setzen, damit möglichst keine Sitzplätze wegfallen.

In Kürze wird auch wieder die wöchentliche Familienmesse aufgenommen (sonntags, 10.30 Uhr, Forum Pax Christi), vermutlich ab dem 24. Mai. Dort wird dann jede zweite Sitzreihe zur Verfügung stehen, so dass man auch mit der Familie zusammensitzen und dennoch gleichzeitig die Abstandregel gut einhalten kann.

Ausdrücklich und empfehlend wird nochmals auf die Liveübertragungen der Eucharistiefeiern bei EWTN und auf www.wallfahrt-kevelaer.de hingewiesen (samstags 11.30 Uhr und um 18.30 Uhr). Besonders für alle Menschen, die einer Corona-Risikogruppe angehören, werden die regelmäßigen Übertragungen aus der Kevelaerer Basilika auch in den kommenden Wochen eine gute Alternative zu einem persönlichen Besuch der Wallfahrtsstadt bleiben.


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„Ich wünsche uns Osteraugen,
die im Tod bis zum Leben sehen,
in der Schuld bis zur Vergebung,
in der Trennung bis zur Einheit,
in den Wunden bis zur Heilung.
Ich wünsche uns Osteraugen,
die im Menschen bis zu Gott,
in Gott bis zum Menschen,
im ICH bis zum DU
zu sehen vermögen.
Und dazu wünsche ich uns
alle österliche Kraft und Frieden,
Licht, Hoffnung und Glauben,
dass das Leben stärker ist als der Tod.“

 

+ Klaus Hemmerle

(Verstorbener Bischof von Aachen)

 

 

Frohe Ostern

Christus ist auferstanden!

 

 

 

      15. Station Marienbasilika Kevelaer

 

 

 

 

 

Gespräche                 sind nicht abgesagt

Liebe                           ist nicht abgesagt

Freude                          ist nicht abgesagt

Solidarität                   ist nicht abgesagt

Innehalten                  ist nicht abgesagt

Zusammenhalt                  ist nicht abgesagt

Dankbarkeit                    ist nicht abgesagt

Fürsorge                         ist nicht abgesagt

Nächstenliebe                    ist nicht abgesagt

Selbstfürsorge                    ist nicht abgesagt

Gebet                           ist nicht abgesagt

Leben                             ist nicht abgesagt

 

Hoffnung                   ist nicht abgesagt

 

 

 

    Liebe Gemeinde St. Marien,

    liebe Freunde der Wallfahrt von Kevelaer,

    liebe Gäste,

 

wir leben in besonderen Zeiten. Selbst ältere Menschen können sich nicht daran erinnern, dass es nicht einmal möglich war, sich auch nur in kleineren Gruppen zur Feier eines Gottesdienstes zu versammeln. Diesen Verzicht, auf körperliche Nähe und einer Unmittelbarkeit der Feier unseres Glaubens mit allen Sinnen vermissen wir schmerzhaft. Selten war die Sehnsucht so greifbar für viele Gläubige, endlich die Hl. Kommunion wieder empfangen zu dürfen.

 

In Jesus Christus glauben wir an jemanden, der selber bis an die Grenzen menschlicher Not gegangen ist und dabei Leiden und Tod berührt hat, ja selbst das menschliche Grab. Wie sollte er uns da nicht in unserem eigenen Fühlen nahe sein.

 

Ich wünsche Ihnen daher im Namen des

ganzen Seelsorgeteams der Wallfahrtspfarrei St. Marien Kevelaer den Frieden und die Freude des auferstandenen Herrn.

 

 Domkapitular Gregor Kauling,

 Pfarrer und Rektor der Wallfahrt 

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Liebe Pilgerinnen und Pilger, liebe Freunde von Kevelaer,

 

in wenigen Wochen beginnt eine in der Neuzeit nie da gewesene Wallfahrtszeit bei uns in Kevelaer. Wir stehen dabei vor enorm großen Ungewissheiten. In diesem Augenblick, kurz vor dem Passionssonntag, wo ich diese Zeilen schreibe, kann ich nicht einmal sagen, wann wir die Wallfahrtssaison 2020 beginnen werden.

Aber, es gibt etwas, das bleibt, zum Beispiel die Sonnenstrahlen des beginnenden Frühlings, sie interessieren sich - auch Ende März 2020 - nicht für unsere heftige menschliche Krise und unsere momentane Gefühlslage. Sie sind ganz einfach da, ambivalent schön.

Das zeigt mir aber auch, dass es Gott gibt, der ganz einfach da ist, wo ich im Augenblick bin, mit all` meinem Fühlen und Denken, inmitten einer schwerwiegenden, weltweiten, menschlichen Krise.

„Ich bin, wo du bist“, heißt das neue Wallfahrtsmotto 2020, darauf vertraue ich, dass das stimmt, und ich freue mich auf Euch und Sie alle, egal, wann uns ein Wiedersehen bei der Trösterin der Betrübten geschenkt werden wird.

Unsere Gastfreundschaft wird bleiben, apropos „Gastfreundschaft“, das war mein Geleitwort für den Blickpunkt zur geplanten Pilgerleitertagung 2020 (siehe unten). Lassen wir uns doch auch in diesen neuen, für uns ungewohnten Zeiten teilhaben an unserem Leben, an unseren Ängsten, Sorgen und Freuden, gewähren wir uns Gastfreundschaft. Ich bin mir sicher, dass wir dann verwandelt durch diese Corona-Krise gehen werden.

Sehr gerne bin ich Ihnen und Euch allen unterdessen verbunden im Gebet, vor dem bereits geöffneten Gnadenbild der Consolatrix Afflictorum!

 

Ihr

 

Pastor Gregor Kauling,

Rektor der Wallfahrt

 

Geleitwort zur Pilgerleitertagung 2020

 

Liebe Pilgerinnen und Pilger,

liebe Freunde der Wallfahrt in Kevelaer!

 

Gastfreundschaft ist eine marianische Haltung!

 

Warum? Wir dürfen Gäste einladen oder auch selber zu Gast sein in Häusern, auf Terrassen und in Gärten. Eine der ganz wichtigen Tugenden des Christentums ist die Gastfreundschaft. Ich lasse jemand anderen Anteil nehmen an meinem Leben, an dem, was mir so zu sagen heilig ist. Gastfreundschaft beschränkt sich dabei nicht auf das festliche Mahl oder das Gewähren von Übernachtungsmöglichkeiten. Gastfreundschaft ist auch ein geistliches Geschehen. In gewisser Hinsicht dürfen wir, wie Maria, Gott bei uns wohnen lassen. In den frohen und unbeschwerten Stunden erleben wir gerade unseren Austausch als etwas sehr Bereicherndes. Manches im Leben zeigt sich uns vielleicht in einem neuen, verwandelten Licht und hilft uns voranzuschreiten. Gastfreundschaft öffnet mich für das gemeinsame Gespräch, warum nicht einmal auch unter dem Leitgedanken: „Was zeichnet eigentlich Deinen Glauben an Gott aus?“ „Was trägt dich?“ „Was sind Deine Zweifel?“ „Worauf gründet deine Hoffnung?“ „Wer ist es, der Dir Halt gibt – und wodurch?“ Maria ist die „Empfangene“, sie ist bereit für den Lebensfluss - für den Austausch zunächst mit Gott und dann mit ihren Nächsten. Auf ihr menschliches Leben zu schauen, heißt daher, dem Gottessohn nahe zu sein, dem sie das Leben geschenkt hat, wie jede andere Mutter auf dieser Erde auch. Unser christlicher Glaube an die Menschwerdung Jesu Christi hat eine leibliche Mutter im Hintergrund und keine abstrakte Idee oder vage Vorstellung. Der Blick auf Maria zeigt, dass wir als Menschen im Augenblick unserer Empfängnis im Leib unserer Mutter von Gott her den Lebensatem geschenkt bekommen. Es zeigt mir aber auch, dass Gott es ist, der den letzten Atemzug auf Erden schenkt, nur um den neuen Atem des Ewigen Lebens fortzusetzen. Es ist in unseren Tagen wichtiger geworden, auch in Deutschland, diesen Schutz am Ende des Lebens neu zu betonen. Wir dürfen Sterbende in ihrem Schmerz nicht alleine lassen, sondern sie begleiten, dass die Aussage „Ich kann so nicht mehr leben…“ verwandelt werden kann in das sichere Gefühl und die Gewissheit nicht alleine zu sein. Da ist jemand der mich hält, der Schmerzen lindert und die Hoffnung nicht zerbrechen lässt. „Ich bin, wo du bist…“, so wird unser neues Wallfahrtsmotto im Jahre 2020 lauten. Gott lässt den Menschen nicht alleine in seiner Not, er steht den Leidenden zur Seite, ist den Suchenden eine Hilfe, der Verzweifelte schöpft neue Hoffnung. Auf einem Pilgerweg können wir in der Entschleunigung des Alltags diese Erfahrung konkret machen. Ich gehe alleine meinen Weg, aber ich bin nicht allein gelassen, es gibt jemanden an meiner Seite, der mitgeht, manchmal nur ein Stück meines Weges. Ich kann mich neu anvertrauen, teile Hoffnung und Schmerz. Freuen Sie sich alle auf die neue Etappe ihres persönlichen Pilgerwegs und seien Sie sicher, dass wir Sie daheim in Kevelaer sehr gerne empfangen werden und willkommen heißen, mit jener Gastfreundschaft, die aus dem Herzen kommt.

 

Warum lassen wir Gott nicht öfter bei uns zu Gast sein, gerade auch im Alltag des Lebens?

Vielleicht schenkt uns eine Wallfahrt die nötige Inspiration dazu!

 

So grüße ich Euch und Sie alle herzlich von der Trösterin der Betrübten!

Domkapitular Gregor Kauling,

Rektor der Wallfahrt

 

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