Sankt Marien Kevelaer

Mit Maria

 

 

 

 Herzlich Willkommen!

Mit dieser Internetseite möchen wir Ihnen das Leben in unserer Pfarrgemeinde vorstellen. Vor allem aber wollen wir Ihnen zeigen: WIR SIND FÜR SIE DA!
Vielleicht entdecken Sie interessante Hinweise oder haben Fragen. Melden Sie sich gerne bei uns!

Mit herzlichen Grüßen 

Ihre Pfarrei St. Marien



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Zeitpunkt Trost


Die Kirchen und Kapellen sind zum privaten, persönlichen Gebet täglich von 6.30-18.00 Uhr geöffnet. Zu denselben Zeiten ist das Fenster der Gnadenkapelle zum Kapellenplatz hin geöffnet, so dass mit Blick auf das Gnadenbild gebetet werden kann. Im Innern der Gnadenkapelle ist der direkte Zugang zum Gnadenbild vorerst nicht möglich.

Bis voraussichtlich 19. April werden in der Pfarr- und Wallfahrtsgemeinde St. Marien keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert, auch nicht in der Karwoche und an Ostern.

In der Basilika wird täglich um 11.30 Uhr (samstags auch um 18.30 Uhr) nicht-öffentlich die Hl. Messe gefeiert. Diese Messfeiern werden live über den Fernsehsender EWTN und auf unserer Internetseite  übertragen. Die Basilika ist somit täglich von 12.30-18.00 Uhr geöffnet.

Die christlichen Kirchen von Kevelaer starten ab Mittwoch, 18. März 2020, täglich um 12.15 Uhr mit einem „Zeitpunkt Trost“, der ebenfalls live aus der Basilika übertragen wird. Sie wollen den Menschen auch in dieser für Alle schwierigen Zeit nahe sein. Durch diesen täglichen Impuls soll Gottes Wort den Menschen Hoffnung und Trost schenken. Da öffentliche Gottesdienste zur Zeit ausgeschlossen sind, kann „Zeitpunkt Trost“ über die Homepage und im Fernsehen (EWTN) gesehen werden, montags bis samstags um 12.15 Uhr.

Beichtgelegenheit besteht weiterhin zu den bekannten Zeiten.

Die Pforte des Priesterhauses ist wochentags von 9.00-16.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 9.00-13.00 Uhr besetzt. Für die Öffentlichkeit ist die Pforte täglich von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Dort können auch weiterhin Andachtsgegenstände zur Segnung abgegeben werden, für die Einhaltung der notwendigen Hygiene ist gesorgt.


  • maria trösterin
    maria trösterin

Ein Gebet von Pastor Kauling. Hier können Sie es sich auch anhören.

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Liebe Pilgerinnen und Pilger, liebe Freunde von Kevelaer,

 

in wenigen Wochen beginnt eine in der Neuzeit nie da gewesene Wallfahrtszeit bei uns in Kevelaer. Wir stehen dabei vor enorm großen Ungewissheiten. In diesem Augenblick, kurz vor dem Passionssonntag, wo ich diese Zeilen schreibe, kann ich nicht einmal sagen, wann wir die Wallfahrtssaison 2020 beginnen werden.

Aber, es gibt etwas, das bleibt, zum Beispiel die Sonnenstrahlen des beginnenden Frühlings, sie interessieren sich - auch Ende März 2020 - nicht für unsere heftige menschliche Krise und unsere momentane Gefühlslage. Sie sind ganz einfach da, ambivalent schön.

Das zeigt mir aber auch, dass es Gott gibt, der ganz einfach da ist, wo ich im Augenblick bin, mit all` meinem Fühlen und Denken, inmitten einer schwerwiegenden, weltweiten, menschlichen Krise.

„Ich bin, wo du bist“, heißt das neue Wallfahrtsmotto 2020, darauf vertraue ich, dass das stimmt, und ich freue mich auf Euch und Sie alle, egal, wann uns ein Wiedersehen bei der Trösterin der Betrübten geschenkt werden wird.

Unsere Gastfreundschaft wird bleiben, apropos „Gastfreundschaft“, das war mein Geleitwort für den Blickpunkt zur geplanten Pilgerleitertagung 2020 (siehe unten). Lassen wir uns doch auch in diesen neuen, für uns ungewohnten Zeiten teilhaben an unserem Leben, an unseren Ängsten, Sorgen und Freuden, gewähren wir uns Gastfreundschaft. Ich bin mir sicher, dass wir dann verwandelt durch diese Corona-Krise gehen werden.

Sehr gerne bin ich Ihnen und Euch allen unterdessen verbunden im Gebet, vor dem bereits geöffneten Gnadenbild der Consolatrix Afflictorum!

 

Ihr

 

Pastor Gregor Kauling,

Rektor der Wallfahrt

 

 

 

Geleitwort zur Pilgerleitertagung 2020

 

Liebe Pilgerinnen und Pilger,

liebe Freunde der Wallfahrt in Kevelaer!

 

Gastfreundschaft ist eine marianische Haltung!

 

Warum? Wir dürfen Gäste einladen oder auch selber zu Gast sein in Häusern, auf Terrassen und in Gärten. Eine der ganz wichtigen Tugenden des Christentums ist die Gastfreundschaft. Ich lasse jemand anderen Anteil nehmen an meinem Leben, an dem, was mir so zu sagen heilig ist. Gastfreundschaft beschränkt sich dabei nicht auf das festliche Mahl oder das Gewähren von Übernachtungsmöglichkeiten. Gastfreundschaft ist auch ein geistliches Geschehen. In gewisser Hinsicht dürfen wir, wie Maria, Gott bei uns wohnen lassen. In den frohen und unbeschwerten Stunden erleben wir gerade unseren Austausch als etwas sehr Bereicherndes. Manches im Leben zeigt sich uns vielleicht in einem neuen, verwandelten Licht und hilft uns voranzuschreiten. Gastfreundschaft öffnet mich für das gemeinsame Gespräch, warum nicht einmal auch unter dem Leitgedanken: „Was zeichnet eigentlich Deinen Glauben an Gott aus?“ „Was trägt dich?“ „Was sind Deine Zweifel?“ „Worauf gründet deine Hoffnung?“ „Wer ist es, der Dir Halt gibt – und wodurch?“ Maria ist die „Empfangene“, sie ist bereit für den Lebensfluss - für den Austausch zunächst mit Gott und dann mit ihren Nächsten. Auf ihr menschliches Leben zu schauen, heißt daher, dem Gottessohn nahe zu sein, dem sie das Leben geschenkt hat, wie jede andere Mutter auf dieser Erde auch. Unser christlicher Glaube an die Menschwerdung Jesu Christi hat eine leibliche Mutter im Hintergrund und keine abstrakte Idee oder vage Vorstellung. Der Blick auf Maria zeigt, dass wir als Menschen im Augenblick unserer Empfängnis im Leib unserer Mutter von Gott her den Lebensatem geschenkt bekommen. Es zeigt mir aber auch, dass Gott es ist, der den letzten Atemzug auf Erden schenkt, nur um den neuen Atem des Ewigen Lebens fortzusetzen. Es ist in unseren Tagen wichtiger geworden, auch in Deutschland, diesen Schutz am Ende des Lebens neu zu betonen. Wir dürfen Sterbende in ihrem Schmerz nicht alleine lassen, sondern sie begleiten, dass die Aussage „Ich kann so nicht mehr leben…“ verwandelt werden kann in das sichere Gefühl und die Gewissheit nicht alleine zu sein. Da ist jemand der mich hält, der Schmerzen lindert und die Hoffnung nicht zerbrechen lässt. „Ich bin, wo du bist…“, so wird unser neues Wallfahrtsmotto im Jahre 2020 lauten. Gott lässt den Menschen nicht alleine in seiner Not, er steht den Leidenden zur Seite, ist den Suchenden eine Hilfe, der Verzweifelte schöpft neue Hoffnung. Auf einem Pilgerweg können wir in der Entschleunigung des Alltags diese Erfahrung konkret machen. Ich gehe alleine meinen Weg, aber ich bin nicht allein gelassen, es gibt jemanden an meiner Seite, der mitgeht, manchmal nur ein Stück meines Weges. Ich kann mich neu anvertrauen, teile Hoffnung und Schmerz. Freuen Sie sich alle auf die neue Etappe ihres persönlichen Pilgerwegs und seien Sie sicher, dass wir Sie daheim in Kevelaer sehr gerne empfangen werden und willkommen heißen, mit jener Gastfreundschaft, die aus dem Herzen kommt.

 

Warum lassen wir Gott nicht öfter bei uns zu Gast sein, gerade auch im Alltag des Lebens?

Vielleicht schenkt uns eine Wallfahrt die nötige Inspiration dazu!

 

So grüße ich Euch und Sie alle herzlich von der Trösterin der Betrübten!

Domkapitular Gregor Kauling,

Rektor der Wallfahrt

 

Hier 2 links

zu den You-Tube-Videos dieser Woche  


Videolink 1


https://youtu.be/rhr5-DMKMKg 




Video Gebet Maria Trösterin             

 Videolink 2
https://youtu.be/h2W1Qca8A-I






 Hier können Sie die gesamte Stellungnahme lesen.